Die Frauenarbeit im GAW
Die Frauenarbeit im Gustav-Adolf-Werk kann auf eine 160-jährige Geschichte zurückblicken. Von Anfang an waren es vor allem sozialdiakonische Einrichtungen wie Waisenhäuser, Altenheime und Schulen in Ost-, West- und Südeuropa und in Südamerika, die unterstützt wurden. Heute ist mit der theologischen Fortbildung und der Weiterbildung von Frauen für diakonische Aufgaben in den Partnerkirchen ein weiterer Schwerpunkt hinzugekommen.
Die bayerische Frauenarbeit gehört zum gesamtdeutschen Dachverband, der in Leipzig seine Zentrale hat, und wird von vielen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen getragen, die auf vielfältige Weise Spenden einwerben. 2011 feiern wir in Bayern unser 150. Gründungsjubiläum mit Gästen aus den Partnerkirchen in Russland, Polen und der Ukraine.
Jahresprojekt 2011: „Weil du wertvoll bist vor meinen Augen“ (Jes. 43,4)
Vor Gott sind alle Menschen wertvoll, auch die, die in den Augen anderer Menschen oft wertlos scheinen. Lutherische und reformierte Gemeinden in der Ukraine und in Russland haben deshalb diakonische Projekte ins Leben gerufen, die sich denen zuwenden, die oft übersehen werden:
- junge Menschen, die in einem Umfeld von Alkohol- und Drogenmissbrauch aufwachsen
- junge Frauen, die in die Prostitution abrutschen
- schwerbehinderte Kinder und ihre Familien
- Frauen in Lebenskrisen
Eine psychosoziale Beratungsstelle in Odessa (Ukraine), Jugendfreizeiten in Petrodolinskoje (Ukraine), Jugendarbeit in Kiew (Ukraine), eine Förderstätte für Schwerbehinderte in Togliatti (Russland) und verschiedene Beratungsangebote für Frauen helfen ihnen. Die Frauenarbeit des Gustav-Adolf-Werks unterstützt diese Projekte mit Spenden, die im Jahr 2011 gesammelt werden.
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