Vilkyškiai (Litauen): Wachsende Gemeinde braucht neue Räume

Die evangelisch-lutherische Gemeinde in Vilkyškiai (Willkischken, Litauen) hat den Kommunismus überlebt, aber die Sowjetunion hat dort bis heute ihre Spuren hinterlassen. Die neugotische Back­stein­kir­che wurde jahrzehntelang als Getreidemühle und -speicher be­nutzt. Nach der Unabhängigkeit Litauens bekam die Gemeinde die Kirche zusammen mit einem Nebengebäude und dem Pfarrhaus zurück. Die Gebäude waren aber in einem sehr schlechten Zustand. Inzwischen hat die Gemeinde, die nur 50 Mitglieder hat, ihre Kirche renoviert. Dort finden nicht nur Gemeindeveranstaltungen, sondern auch ökumenische Gottesdienste, Orgelkonzerte und sogar in­ter­na­tio­na­le Orgelfestivals statt. Damit spricht die Gemeinde Menschen an, die bisher keine Beziehung zur Kirche hatten. Einige davon schlie­ßen sich der Gemeinde an, es gibt immer mehr Taufen.

Damit die wachsende Gemeinde Räume für den Kon­fir­man­den­un­ter­richt, für Veranstaltungen, Aus­stel­lun­gen und das Gemeindearchiv hat, möchte sie nun das Ge­mein­de­haus neben der Kiche sanieren. Das Dach konnte bereits vor dem Verfall gerettet werden, nötig sind aber noch Abbrucharbeiten, das Verputzen, neue Fenster und Türen, Sanitäreinrichtungen und der In­nen­aus­bau. Die Kosten dafür kann die kleine Gemeinde nicht allein tragen. Helfen Sie mit Ihrer Spende, damit die Gemeinde in Vilkyškiai nach jahrzehntelangem Mangel weiter wach­sen und den Menschen in dieser armen Gegend Hoffnung bringen kann.